LADIN POP
usc jones rejona


LADIN POP - usc jones rejona ist ein mehrsprachiger Podcast, der sich mit aktuellen ladinischen Themen beschäftigt. Dazu möchten wir junge Menschen aus verschiedenen Disziplinen zur Diskussion einladen und befragen. Es sollen Themen aus den Schnittstellen zwischen Kunst, Kultur, Literatur und Musik in Bezug auf die ladinische Kultur und Jugend zur Sprache kommen. Gleichzeitig wollen wir jungen Künstler:innen einen Raum für ihre Musik/Kunst/Literatur/usw. bieten. Auch persönliche oder allgemeine, gesellschaftliche Themen wie Mehrsprachigkeit, die Frage nach Identität, Ladiner:in im Ausland sein und der Kontakt mit anderen ladinischen Idiomen stehen auf dem Programm. 

Wir finden es wichtig, dass über Kunst und Kultur gesprochen wird und möchten daher eine Plattform bieten, auf der direkt, ehrlich und humorvoll, aber auch mit Ernsthaftigkeit und Professionalität diskutiert werden kann. Aktuelle Anliegen der Ladiner:innen sollen sichtbar gemacht werden, indem darüber auf deutsch gesprochen wird. Auf diese Art und Weise möchten wir es der ladinischen Sprache ermöglichen, sich zu öffnen und mit anderen Kulturen, Sprachrealitäten und Perspektiven in einen Dialog zu treten.

Talk 1 03.12.2022



Die erste Folge des Podcasts wird als  Podiumsdiskussion mit Publikum  in Zusammenarbeit  am 03. Dezember im ASTRA, Brixen stattfinden, Einlass ab 19:00. Unser Auftritt wird im Rahmen der Veranstaltung ASTRA.zero organisiert. 

Gemeinsam mit unseren Gäst:innen werden wir über Identität in Bezug auf die ladinische Sprache und Kultur  sprechen, eigene Erfahrungen, Vor- und Nachteile und viel mehr. An der Diskussion werden sich Noemi Call, Valeria Stuflesser und Matthias Trebo beteiligen, den musikalischen Rahmen bildet GOTA.

Noemi Call absolvierte ihren Bachelor in Philosophie, Kunst und Gesellschaftsgestaltung bei Bonn. Aktuell studiert sie Philosophie im Master an der Universität Wien, gibt Tutorien für Masterstudierende und arbeitet im Co-Management der Doctoral School für Theologie und Religionswissenschaften. Im Rahmen ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem Verhältnis zwischen Offenheit und System im Denken. Zudem ist sie in verschiedenen Kunst- und Kulturprojekten involviert, wie in einem Künstler:innen und Philosoph:innen-Kollektiv zur Erforschung von Kollektivität des Denkens. Noemi Call ist auch stimmgebildete Jazz- und Bluesmusikerin.

Valeria Stuflesser hat schon früh Kunst in der elterlichen Werkstatt erlebt, ehe sie nach Nürnberg umgezogen ist, um dort die Akademie der Bildenden Künste zu besuchen. In den Klassen mehrerer Bildhauer - ProfessorInnen befasste sie sich mit der Skulptur und erlangte ein Feingefühl für die Form im Raum. Über ein Auslandssemester in Ecuador lernte sie Kunst in unterschiedlichen Kontexten abhängig vom jeweiligen Lebensraum kennen und fing sensible Thematiken der dortigen Gesellschaft ein. Seit März 2021 lebt Valeria Stuflesser wieder in Südtirol, arbeitet im Atelier in St. Ulrich und ist in der Künstlervereinigung Unika und im kulturellen Verein Circolo, tätig.

Matthias Trebo ist im Gadertal aufgewachsen und besuchte die Mittelschule und folglich die Fachoberschule für Wirtschaft Grafik und Kommunikation  in Brixen. Nach der Matura absolvierte er den Bachelor in Produkt und Kommunikationsdesign an der UNIBZ.
In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit der ladinischen Kultur und der Geschichte Ladiniens.

GOTA 

Von meditativen Klängen mit Handpan, Bratscheund Gesang, übertribale, archaische Sounds mit Didgeridoo, bis hin zu energievollen Rhythmen mit Percussion, die zum Tanzen anregen: die beiden Südtiroler Geschwister Katia und Jan Moling bringen unter dem Namen Gota vielfältige musikalische Elemente in Einklang.

Gesungen wird auf Ladinisch, der Muttersprache der Geschwister. Der weiche, gewundene Klang dieser Sprache ist ein wichtiger Teil der Lieder von Gota. Inspiration für ihre

Kompositionen holt sich das Duo vor allem in der Natur. Die Verbundenheit des emotiven Lebens mit ebenjener ist eines der Hauptthemen ihrer Musik.